Archiv der Kategorie: Immobilien

Schleuderpreise

Immobilien zu Schleuderpreisen

Laut einem Bericht des Mallorca Magazins werben spanische Banken und Sparkassen mit bis zu 60 Prozent Preisnachlässen im Immobiliensektor, um potentielle Käufer für Objekte zu finden. So wollen die Geldinstitute teilweise die Kosten für die Immobilienumschreibung übernehmen. BDM meint: Vorsicht, dass man bei diesen Preisen nicht in Schleudern gerät.

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Neubau, Nein Danke!

Dschungel der Statistiken

Heute sind mal wieder zwei Mallorca-Statistiken veröffentlicht worden, die sich widersprechen und uns eigentlich nichts sagen, insofern also genau richtig auf BDM sind. Zum einen sind im laufenden Jahr auf der Insel 16,1 Prozent mehr Hypotheken abgeschlossen worden als im Vorjahreszeitraum. Gleichzetig stehen 13.000 neue Wohnungen leer, sprich: sie haben keinen Käufer. Immerhin 45 mehr als Ende vergangenen Jahres. Was sagt uns das? Der Trend geht zur Gebrauchtwohnung. Oder so ähnlich.

Palma soll größer werden

Der kleine, aber noch nicht überall ganz feine Vorort El Molinar soll wachsen und schöner werden. Son Bordoy heißt das neue Viertel und wird derzeit kräfitg beworben. Zentrum des neuen Viertels soll ein Park sein, der vier Mal so groß wie die Plaza Mayor in Palma werden soll. Donnerwetter! Und die Wohnungspreise starten bei schlanken  75.000 Euro. Kleiner Nachteil: Die unmittelbare Nähe zur Autobahn und einige von ethnischen Minderheiten bewohnte Gebäude müssten wohl abgerissen werden. Aber bevor wir ein Häuschen dort kaufen, heißt es Ruhe bewahren. Das Projekt ist noch nicht abgesegnet worden, soll aber 2012 fertig sein. Wie der Kongresspalast wahrscheinlich…

Kühne Behauptung

Wie das Diario de Mallorca meldet, soll eine Anwaltskanzlei aus Palma im Auftrag zweier Unternehmen die Einleitung eines Konkursverfahrens für ein Unternehmen der Immobiliengruppe von Matthias Kühn beantragt haben. Angeblich geht es um ausstehende Zahlungen von 85.000 Euro, meldet das Blatt weiter, unter anderem für Reinigungsarbeiten. Die Immoibiliengruppe des deutschen Unternehmers gibt es seit 1987. Betont lässig reagiert man dort auf die Behauptungen. Sie seien von dem Antrag noch nicht unterrichtet worden. BDM ist mal gespannt, wie das weitergeht.

Vergoogelt und zugemapt

 

Mallorca kann man jetzt per Google Streetview erkunden

So oder ähnlich stellt man es sich vor...

 

Wer seinen neues Urlaubsdomizil, oder seine Teilzeitresidenz auf Mallorca auch aus der Ferne betrachten will, kann dies bereits seit gut einem Jahr per „Google Street View“ tun. Das dann allerdings nur im Süden und Südwesten Mallorcas. Denn nur ein Grossteil dieses Gebietes ist von „Google Spanien“ erfasst worden. Und auch hier gilt, wer seine Immobilie nicht der Öffentlichkeit preisgeben möchte kann diese schwärzen lassen (empfiehlt sich besonders für Schwarzgeld-Objekte). Genauso wie Gesichter (sollte jemand behördlich gesucht sein..) und Autokennzeichen (vielleicht noch immer das deutsche Kennzeichen?), die – ups – von den stetoskopartig aussehenden Google-Fahrzeugen erfasst wurden. Das macht Sinn. Auf dass Mallorca Trauer trägt.

Mehr Infos hier.

Gran Hotel Son Net soll für 35 Millionen Euro verkauft werden

Der prachtvolle Landsitz bei Puigpunyent aus dem 17. Jahrhundert wird von der „Stein International Group“ veräußert. Nachdem 1990 eine komplette Renovierung vorgenommen, und der Landsitz 1998 in ein Luxushotel umgewandelt wurde, steht es nun für 35 Millionen Euro zum Verkauf. Die Finca bietet neben 5,7 Hektar Grundstück , eine Wohnfläche von 4.628 Quadratmetern. Innenhof, Rezeption, Restaurant, Weinkeller, Konferenzräume, Gymnastikraum, Bar, Schönheitssalon, verschiedene Aufenthaltsräume, Kapelle, Terrassenrestaurant, 30 Meter-Pool, Suiten und jede Menge Doppelschlafzimmer sind da schon selbstverständlich….

Mallorca: Bauen soll schwieriger werden

Die Inselregierung hat eine neues Baugesetz verabschiedet, womit Bauen auf Mallorca deutlich erschwert wurde. Mit dem „Ley del Suelo“ bleibt es bei 14.000 Quadratmeter Land, die mindestens für ein neues Haus zur Verfügung stehen müssen. Das Haus soll aber künftig nur noch maximal zwei statt bisher drei Prozent des Grundstückes ausmachen dürfen.

Ein Beispiel: Bei 20.000 Quadratmetern Land kann der Neubau derzeit noch 600 Quadaramteter belegen, künftig nur noch 400 Quadratmeter. Außerdem soll die maximale Höhe von acht auf sieben Meter reduziert werden.

Aus der Bauwirtschaft kam prompt Kritik: Das Gesetz sei entworfen worden, als auf Mallorca ein Bauboom herrschte. Inzwischen steckte die Bauwirtschaft in der Krise – das geplante Gesetz mache die Lage noch schwieriger. Von der Regierung hieß es, man sei während des
parlamentarischen Verfahrens für alles offen.
Quelle:
http://www.diariodemallorca.es/mallorca/2010/04/24/ley-suelo-reduce-superficie-viviendas-rustico-2-parcela/564548.html