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Gesundheits-News

Zwei Gesundheits-Nachrichten bewegen die Insel heute: Zum einen meldet die Mallorca Zeitung, dass EU-Behörden momentan 40 Fälle von Hepatitis C-Infektionen untersuchen. Es handelt sich um Dialyse-Patienten, die sich möglicherweise in einer Klinik in Inca infiziert haben. Darunter befinden sich zwei Deutsche. Hepatitis C kann zu Leberzirrose führen.

Zum anderen lesen wir einiges über das Krankenhaus Son Espases. Dort wird nicht nur gerade wegen Straßenbaumaßnahmen der umliegende Verkehr lahmgelegt, sondern überraschenderweise sind die Baukosten gestiegen. Laut Opposition. Noch überraschender ist, dass dies der amtierende Gesundheitsminister Thomàs (das ist der Nachname, nicht der Vorname) bestreitet. Also im Ernst: Der glaubt doch nicht, dass der Kostenvoranschlag wirklich eingehalten wurde. Wäre das erste Mal auf Mallorca. Gekostet hat der Bau jedenfalls schlappe 253 Millionen Euro. Wenn’s gesund macht. Ach ja, das meint BDM.

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Straßensperrung rund um Son Espases

Auf Grund von Bauarbeiten an der Zugangsstraße zum neuen Krankenhaus Son Espases, sind heute die Carretera de Valldemossa sowie der Camino de los Reyes gesperrt. Es wird empfohlen die Umleitung über Son Sardina, oder eben Establiments zu nehmen – je nachdem wohin man muss. Buenos dias Mallorca sieht das ähnlich.

Palma: Krankenhaus vom Nikolaus

Eröffnung zu Nikolaus: Son Espases

Palma schenkt sich sein neues Krankenhaus Son Espases wahrscheinlich zum Nikolausfest. Das ist zumindest der derzeitige Stand, nachdem die Eröffnung eigentlich schon für Oktober angekündigt worden war. Aber wir wollen mal nicht kleinlich sein. Die ersten 320 Patienten sollen aus dem bisherigen Stadtkrankenhauses Son Dureta, dessen Optik einige Residenten doch zu sehr an den Ostblock oder ein nordafrikanisches Land erinnerten, noch vor Weihnachten umziehen. Son Espases liegt an der Landstraße nach Valldemossa, direkt an der Abfahrt vom Autobahnring. BDM wünscht allen Patienten: Frohes Fest.

Gestern in der Notaufnahme…

…eines privaten Krankenhauses in Palma de Mallorca. Wir befinden uns, durch simple Vorhänge getrennt vom Nachbarpatient, im Behandlungsraum. Neben uns, deutsche Urlauber. Da lauscht man gerne mal ein wenig. Irgendetwas mit den Bändern am Bein. Krücken sollen zum gehen benutzt werden sagt der gebrochen Deutsch sprechende Krankenpfleger. Und dann sagt er einen Satz, der uns fast zusammenbrechen lässt: „Die Behandlung ist Gift“. Hilfe! Gift? Wie jetzt? Auch die deutsche Urlauberin fragt ungläubig „Gift?“. Er wiederholt den Satz, als ob es den Schrecken nehmen würde: „Die Behandlung ist Gift“. Soso. Gift also. Vielleicht sollten wir ein anderes Krankenhaus aufsuchen. Mit Gift möchten wir nichts zutun haben. Auch nicht sekundär. „Gift“ sagt er wieder, „Yeso, Gift“. Ach Gips! „Gips“ rufen wir unaufgefordert durch den Vorhang. Denn auch wir sind erleichtert, doch nicht in einem Buschkrankenhaus, in dem der Medizinmann eine Bänderdehnung mit irgendwelchen Giften behandelt, gelandet zu sein. Gips. Zwei Buchstaben, große Wirkung. Guten Tag Sprachbarriere.